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Jugendämter schauen bei Misshandlungen nur zu!!!

Neelixya 

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Jugendamt nimmt Prügel-Mutter Kinder weg

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Es waren schockierende Szenen im deutschen Fernsehen. Vor Millionen Zuschauern prügelte Soraya (25) ihre drei Kinder in der RTL-Sendung „Die Super-Nanny“ (Folge vom 14. September).

Katia Saalfrank war entsetzt angesichts der Zustände in der Familie. „Hier herrschte eine schreckliche Atmosphäre, die Gewalt wurde schnell sichtbar und es war sofort klar, dass ich sofort das Jugendamt einschalten muss, um den Schutz der Kinder zu gewährleisten“, sagte die „Super-Nanny“ zu BILD.de.

Viele TV-Zuschauer fragten sich anschließend, ob das Jugendamt reagierte.

Der für den Kreis Stormarn zuständige Jugendamtsleiter Wilhelm Hegermann bestätigte BILD.de: „Durch die Aufzeichnung der RTL-Sendung hat der Fall eine gewisse Dynamik bekommen, die letztlich dazu geführt hat, dass die Kinder in einer Pflegefamilie untergebracht wurden und die Mutter sich auf eigenen Wunsch in stationärer psychiatrischer Behandlung befindet.“

Ist Saalfrank mit der Reaktion zufrieden?

„So weit ich weiß, sind die Kinder bei einer Freundin der Mutter untergebracht“, sagte die „Super-Nanny“ zu BILD.de. „Es ist immer schwierig, gute Lösungen für die Kinder in solchen Situationen zu finden.“ Wenn klar sei, dass die Kinder bei den Eltern gerade nicht gut aufgehoben sind, dann sei immer die nächste Frage, welcher Ort dann geeignet ist?

Saalfrank: „Oft haben die Kinder ja schreckliche Erlebnisse und sind nicht zuletzt auch durch die Trennung von den Eltern traumatisiert, so dass es für die Pflegeeltern dann auch nicht einfach ist. Jedenfalls ist in diesem Fall eine Fremdunterbringung eine gute Lösung, und ich bin froh, dass endlich Bewegung zum Wohl der Kinder entstanden ist.“

Den Vorwurf, das Jugendamt greife oft zu spät ein, will Amtsleiter Hegermann nicht gelten lassen. „Wir haben immer nur einen begrenzten Einblick in bestimmte Familienstrukturen, eine umfassende Kontrolle ist nicht vorhanden“, erklärte der Jugendamtsleiter BILD.de. „Nach der RTL-Aufzeichnung wurden wir damit konfrontiert, dass den Kindern offenbar körperliche Gewalt zugefügt wird. Wir haben daraufhin veranlasst, dass die Kinder ärztlich vorgestellt wurden.“ Anschließend seien die weitergehenden Schritte erfolgt.

Zu spät, wie Katia Saalfrank findet. Trotz der Hinweise von RTL brauchten die Behörden nach ihrer Ansicht lange, um tatsächlich Konsequenzen zu ziehen. „Nach Beendigung meiner Arbeit mit der Familie hat es Tage gedauert, bis das Jugendamt überhaupt einen Termin mit der Mutter vereinbart hat“, sagte Saalfrank. Sie und ihr psychologisches Team suchten wieder den Kontakt zum Jugendamt und baten um das Eingreifen des Amtes. Allerdings teilten die Behörden mit, „dass sich die Familie in einer 'Diagnostikphase' befinde und das Amt noch Zeit brauche“.

Nach weiteren vier Wochen forderte Saalfranks Team das Amt nochmals auf, tätig zu werden! „Dieses Schreiben ist dem Jugendamt Mitte April per Fax und auch per Post zugegangen und liegt dort vor!“

Doch erst Im August sei das Jugendamt wirklich tätig geworden. Monate später. In dieser Zeit seien die Kinder laut Saalfrank in einer ständigen Gefährdungssituation gewesen – und damit Gewalt ihrer Mutter ausgesetzt. Warum das Jugendamt erst so spät handelte, ist unklar.

Fazit von Katia Saalfrank: „Wäre die Sendung nicht ausgestrahlt worden, hätte das Jugendamt hier nicht gehandelt. Insofern hat die Ausstrahlung der Sendung nicht nur einen Prozess im Sinne der Kinder beschleunigt, sondern sogar ursächlich dazu geführt, dass endlich überhaupt etwas in Bewegung gekommen ist.“

Wie lange die Kinder in der Pflegefamilie bleiben, entscheidet in den kommenden Wochen das Familiengericht. In der Zwischenzeit haben Kinder und Mutter laut Jugendamt keinen Kontakt.

Hat die Familie eine Chance, irgendwann wieder vereint sein?

Hegermann: „Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich das eher nicht. Aber das kann in einem Jahr schon ganz anders aussehen.“

Artikel von Bild.de


„Super-Nanny“: Jugendamt nimmt Prügel-Mutter Soraya die Kinder weg -
TV -
Bild.de
Es ist echt Unglaublich, das Jugendämter bewusst bei Misshandlungen weg schauen!!!

Nicht nur der einzigartige Fall der Familie Hennemann in Rossdorf bei Darmstadt,
der seit Jahren die Justiz beschäftigt zeigt dies deutlich,
sondern auch der Fall bei der "Super Nanny".

Video:
http://www.pinnbook.de/attachments/rtl-mittags-journal-18-03-2005-mp4.3682/?temp_hash=fe211886e86b18e8c5ba8756d0401ae4

Im Video war der Jugendamtsleiter zusehen,
der natürlich von den Misshandlungen nichts erzählte :vogel:
Die Sogenannten Eltern der Familie Hennemann wurde 2007 zu Haftstrafen auf Bewährung Verurteilt (ein Deal mit der Staatsanwaltschaft damit die Mutter bei den 3 Minderjährigen Kindern bleiben kann & der Vater seinen Beamtenstatus behalten kann "Bundesbankbeamter" :vogel:).

Ganze 4 Monate brauchte das Jugendamt um endlich einzugreifen,
bzw man machte es wieder einmal nur weil die Medien darüber berichteten wie eins bei der Familie Hennemann.

Da fragt man sich für was brauch man eigentlich das Jugendamt??
Wenn es keine hilfe gibt wenn man diese fordert?

Im Fall der Familie Hennemann sollte "Geld" eine große Rolle gespielt haben :vogel:

Dank RTL, konnte man hier wieder einmal Kindern helfen,
erschreckend das die Jugendämter einfach nur weg schauen
statt Ihre Arbeit zu machen!!
Eine frechheit ist es dannach dann nach ausreden zu suchen :frust:
 

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  • RTL Mittags Journal 18.03.2005.mp4
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Lucky 

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AW: Jugendämter schauen bei Misshandlungen nur zu!!!

Nicht zu fassen, da fehlen einem echt die Worte, das kann es doch nicht sein. Jugendämter sollen zum Wohle der Kinder existieren und für nichts anderes. Ich werde es nie verstehen...

Die Jugendämter muss man endlich mal verklagen, es reicht doch mal irgendwann? Oder ist das normal? :aerger:
 
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Leider passiert soetwas immer wieder, woran es genau happert, ist mir unklar, da Jugendämter auch nicht immer wegsehen. Daher halte ich es für absolut wichtig, dass man schlechte Umstände umgehend auch meldet, wenn man sie denn mitbekommt. Somit kann man selber ein Stück weit helfen.
 
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Es ist wirklich traurig, was sich die Jugendämter alles anschauen, ohne zu reagieren. Klar können sie nicht bei jeder kleinen Andeutung aktiv werden. Aber wenn ernsthafte Gründe für eine Misshandlung vorliegen, muss einfach gehandelt werden.
 
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